Meningitis bewegt - dich und mich und uns.

Meningokokken-Erkrankungen sind heimtückisch - und können lebensbedrohlich sein.

Meningokokken sind ein wichtiges Thema. Für dich, für mich, für uns. Und wir müssen darüber Bescheid wissen. Wirklich. Meningokokken-Erkrankungen sind zwar selten, können aber lebensbedrohlich werden. Ähneln sie in ihrer unspezifischen Symptomatik doch meist einem grippalen Infekt (Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwindel und schwerstes Krankheitsgefühl). Der Krankheitsverlauf kann jedoch in einem rasanten Tempo voranschreiten  und zeigt sich dann z.B. durch eine vorgewölbte Fontanelle, Einblutungen, ein graues Hautbild uvm. Das kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden.

Heimtückisch und in kurzer Zeit lebensbedrohlich. Die Erkrankungen werden durch verschiedene Meningokokken-Bakterien über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Und können in einer Meningitis (Hirnhautentzündung) und/oder Sepsis (Blutvergiftung) enden. Jährlich gibt es in Deutschland knapp 300 Meningokokken-Fälle. Meist bei Babys, Kleinkindern und Jugendlichen. Von denen einer von zehn stirbt. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich das aufschreibe und überprüfe es nochmal. Aber ja, es stimmt. Einer von zehn. Und bei jedem fünften Erkrankten kann es zu Spätfolgen wie Vernarbungen oder dem Verlust von Gliedmaßen kommen. Meningokokken-Erkrankungen der Gruppe B treten dabei in Deutschland am häufigsten auf. Gefolgt von den Gruppen Y, C, W, A und anderen.

Ricarda Schüller
Ricarda Schüller

Aber glücklicherweise kann die Erkrankung verhindert werden. Ganz easy. 

Dank Impfungen können wir das Leben unserer Kinder und auch unser eigenes bestmöglich schützen. Es gibt drei verschiedene Impfungen gegen Meningokokken: C, B und ACWY. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt aktuell die Meningokokken-C-Impfung für alle Kinder standardmäßig im Alter von 12 Monaten. Diese Impfung wird aufgrund der Empfehlung von allen Krankenkassen übernommen, schützt aber nicht vor den anderen Meningokokken-Gruppen. Glücklicherweise gibt es zusätzlich eine Meningokokken-B-Impfung und eine Kombinationsimpfung gegen ACWY.

Aktuell werden die Meningokokken-B- und -ACWY-Impfung bei gesundheitlich gefährdeten Personen empfohlen. Die ACWY-Impfung wird zudem auch Reisenden empfohlen, wodurch sie als Reiseimpfung auf Anfrage von einigen Krankenkassen erstattet wird.  Meningokokken B sind mit über 60 % für die meisten Erkrankungen in Deutschland verantwortlich. Die STIKO prüft die allgemeine Empfehlung.

Die Empfehlung des Kinder- und Jugendarztes ist für Impfentscheidung von Eltern am wichtigsten.

Wusstest du das? Hätte ich nicht am Live-Panel der von der GlaxoSmithKline initiierten Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt." anlässlich des Welt-Sepsis-Tages teilgenommen, würde ich das nicht wissen. Das alles nicht –  so im Detail – ganz ehrlich gesagt. Besonders das Interview mit einer betroffenen Mutter hat mich sehr berührt. Und es hat mich einen Termin mit unserem Kinderarzt ausmachen lassen, in dem ich mich über die verschiedenen Impfungen gegen Meningokokken informieren werde.

Gemäß der auf dem Panel vorgestellten Ergebnisse einer Eltern-Umfrage von GlaxoSmithKline** ist die Empfehlung des Kinderarztes für die Impfentscheidung von Eltern am wichtigsten (ca. 50 %). Danach die Empfehlung der STIKO (31 %). Nur zwei Prozent der Befragten lassen ihre Kinder gar nicht impfen. Sehr interessant ist, dass laut der Umfrage etwa 90 % aller Teilnehmenden die zwei zusätzlichen Meningokokken-Impfungen gegen B und ACWY in Betracht ziehen.

Basis dafür wäre eben die Thematisierung und Aufklärung durch den Kinderarzt. Viele Eltern wissen nämlich nicht, dass ihre Kinder womöglich nicht umfassend vor Meningokokken-Erkrankungen geschützt sind, falls sie nur gegen C geimpft sind. Ganz ehrlich: Ich wusste das auch nicht. Ich habe nur über meine beste Freundin von der Möglichkeit erfahren und unseren Arzt dann proaktiv darauf angesprochen. Macht das auch! Es ist wichtig, dass ihr frühzeitig euren Kinder- und Jugendarzt auf alle möglichen Meningokokken-Impfungen ansprecht und euch beraten lasst – für den bestmöglichen Schutz eures Kindes.

Cindy & Kay Fotografie
Cindy & Kay Fotografie

Also: Hast du noch Fragen dazu? Sprich mit deinem Kinder- und Jugendarzt darüber. Weitere Infos zu den Meningokokken-Impfungen findest du unter www.meningitis-bewegt.de.

In freundlicher Kooperation mit GlaxoSmithKline.

NP-DE-MNX-WCNT-200086; 10/20

 

*Name von der Redaktion geändert.

**deutschlandweite Elternumfrage zu Meningokokken-Impfungen. Teilnehmer: 1.000 Personen im Alter von 18-65 Jahren mit Kindern unter 13 Jahren im Haushalt