Lasst uns gemeinsam #effizientleben!

Nachhaltigkeit beginnt nicht (nur) mit einem festen Stück Seife und hört beim wiederverwendbaren Coffee to go-Becher auf. Auch nicht auf Instagram. In jedem Bereich gibt es so viele individuelle Handlungsmöglichkeiten: Regionales Einkaufen, wiederverwendbare Gemüsebeutel und Energiesparen. "Energiesparen" habe ich in diesem Kanon noch nie gehört. Geht euch sicher ähnlich. Dann lasst uns gemeinsam das Bewusstsein dafür schaffen, dass wir hier alle noch Potential haben. Und warum das so notwendig ist. Und dann: Einfach anfangen. Jeder Schritt zählt und ergibt in der Summe etwas Großes. Gemeinsam können wir also so einiges erreichen - auch #effizientleben. Kostet wenig. Bringt viel! 

Energie sparen leicht gemacht.
Energie sparen leicht gemacht.

Mehr gute Gründe braucht es nicht. Und gibt es nicht. 

Energieeffizienz gilt als einer der wichtigsten Faktoren für Klimaschutz und Energiewende. Kühlschrank mit Gefrierfach, Spülmaschine und Waschmaschine in jedem Privathaushalt haben einen wirklich großen Anteil daran. Sie sind jeden Tag im Einsatz (seit Rosalie auch die Waschmaschine, ja) und verbrauchen dabei viel Strom (hallo, Stromrechnung!). Die Nationale Top-Runner-Initiative (NTRI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) möchte uns Verbraucher/innen dazu motivieren, bei Neuanschaffung auf energieeffiziente, qualitativ hochwertige Geräte zu setzen. Dabei hilft das EU-Energielabel. Und die Initiative will für eine energiesparende Nutzung von Haushaltsgeräten sensibilisieren. Das ist gut für die eigene Stromrechnung. Und für die Umwelt. Und damit auch für unsere Kinder und deren Kinder. Mehr gute Gründe braucht es nicht. Und gibt es nicht.

Vieles machen wir schon so lange, ohne es explizit als "nachhaltig" zu deklarieren. Das ist super. Nicht nur fürs Ego. Es motiviert auch, weiterzumachen. Mich zumindest. Weil man schon etwas macht und nicht bei Null anfängt. Deshalb ruft die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Mitmach-Aktion #effizientleben auf. Mich und euch. Wir sammeln gemeinsam Energiespar-Hacks. Im Sinne der Energieeffizienz, des nachhaltigen Lebens und der Zukunft. Und ein bisschen vielleicht auch im Sinne einer niedrigeren Stromrechnung. Ich zähl auf euch, los gehts!

LED-Lampen
LED-Lampen
Die kleine Lady ist auf der Suche nach Eis.
Die kleine Lady ist auf der Suche nach Eis.

Unsere Wohnung war ein absoluter Glückstreffer.

Wir, beispielsweise, haben wirklich viele Leuchtmittel. Indirektes, warmes Licht schafft eine so besondere Stimmung und ist eine unserer liebsten Maßnahmen für eine gemütliche Wohlfühl-Atmosphäre zu Hause. Und dabei setzen wir nur auf besonders energiesparende LED-Lampen. Sie verbrauchen bis zu 80% weniger Strom als vergleichbar helle Halogenlampen. Neben der Energieeffizienz sind sie im Vergleich zu anderen Leuchtmitteln außerdem richtige Alleskönner: Helligkeit, Lichtfarbe, Dimmbarkeit. Und das ganze oftmals smart. Und dabei werden sie nicht heiß. Super für kleine Kinderhände. Moderne LED-Lampen gehören in jedes Zuhause, finde ich. Darauf möchte ich gar nicht mehr verzichten in unserer Wohnung. 

Die haben wir übrigens vor ziemlich genau drei Jahren bezogen. So ein Glücksfall in Berlin. Genau der Kiez, in den wir ziehen wollten, wunderschöner Altbau und, haltet euch fest, ich musste dafür weder meine Seele verkaufen, noch können wir nun nicht mehr in den Urlaub fahren. Wir freuten uns so auf den Umzug, den Neubeginn, das Neueinrichten. Aber es war auch ganz schön viel Arbeit. Es standen einfach so viele Entscheidungen an. 

Als wir aus unserer Studentenwohnung ausgezogen sind, haben wir uns nämlich beispielsweise eine neue Küche gekauft. Die gab es in unserer Traumwohnung nämlich noch nicht. Fürs Kochen haben wir uns für ein energieeffizientes Induktionsfeld entschieden. Und natürlich brauchten wir eine Spülmaschine. Die läuft hier immer im Eco-Programm. Wusstet ihr eigentlich, dass effiziente Spülmaschinen bei voller Ladung weniger Wasser verbrauchen, als wenn ihr mit der Hand abwaschen würdet? Mega, oder? Und das so viel bequemer. I like. 

Wir setzen auf Energieeffizienz und Design. 

Zum Einzug haben wir uns außerdem einen neuen Kühlschrank und eine neue Waschmaschine gekauft. Decisions, decisions. Bei der Neuanschaffung achteten wir neben der Optik (huch) und natürlich der Funktionalität auch auf die Energieeffizienz des Gerätes. Die wird im Energielabel dargestellt. Transparente Erklärungen des Energielabels bietet übrigens der Labellotse des BMWi. Die eventuell höheren Anschaffungskosten für das energieeffiziente, hochwertige Gerät werden durch die lange Nutzungsdauer und das Senken der Stromrechnung auf die Zeit relativiert.

Genauso wie bei unserer Waschmaschine, die übrigens auch einen Design-Award gewonnen hat (vielleicht jetzt nicht unbedingt für alle überzeugend, aber, für uns! und, schadet ja nichts). Energieeffizienz ist kein Widerspruch zu Design, Interiorfreunde. Und ja, die Waschmaschine ist wirklich viel im Einsatz. Besonders, seit dem wir zu Dritt sind. Da ist es besonders relevant, dass mit Ressourcen sparsam umgegangen wird. Ich freue mich nochmals rückwirkend, dass wir uns damals für ein energieeffizientes Gerät entschieden haben. Dennoch läuft sie (zusätzlich) immer im Eco-Programm. 

Glücklicherweise habe ich hier jeden Tag Unterstützung.
Glücklicherweise habe ich hier jeden Tag Unterstützung.

Wir waschen so viel Wäsche. Fast immer im Eco-Programm.

Der Kauf einer energieeffizienten (und schönen ;) Waschmaschine ist ein guter erster Schritt. Um allerdings wirklich Strom zu sparen, sollte die Wäsche im Energiesparprogramm (Eco-Programm) gewaschen werden. Das dauert deutlich länger, als bei den meisten anderen Programmen. Ist aber viel besser für die Umweltbilanz. Und für die Stromkosten. Das Aufheizen des Wassers ist nämlich der größte Kostenfaktor beim Wäschewaschen. Im Eco-Programm wird die Wäsche bei niedrigerer Temperatur länger gewaschen. Und die längere Laufzeit wird durch die verringerte Temperatur kompensiert. Mehr als das: Es ist deutlich kosten- und energieeffizienter. Ganz im Gegenteil zu Kurzwäschen. Nur mit einem Bikini in der Trommel beispielsweise. (Mensch, wer macht denn sowas? - Ich jetzt nicht mehr, versprochen.) Macht die Waschmaschine also im besten Fall immer so voll wie möglich und wascht mit niedrigerer Temperatur, als gewohnt. Vorausgesetzt, euer Kind hat nicht mit einem hellen Kleid auf dem Wasserspielplatz gespielt (Mensch, wer macht denn sowas?).

Ein Rechenbeispiel der NTRI zeigt, dass ihr mit dem Eco-Programm bei angenommen zwei Maschinenwäschen pro Woche ca. 13kg CO2 sparen könnt. Das Dreifache an CO2 wird sogar eingespart, wenn ihr die Waschmaschine immer ganz voll macht. Und wusstet ihr, dass das 40° Programm im Vergleich zum 60° Programm rund 45% der Energie einspart?

Und, da wir eh keinen Platz für einen Wäschetrockner haben, setzen wir auf das It-Piece Wäscheständer. Der steht zwar immer nur im Weg rum und ist vielleicht auch nicht besonders hübsch anzusehen, gehört aber dazu. Auch in unseren immer aufgeräumten, stets sauberen und hellen, geräumigen Altbauflur !!11elf. Seid ihr Team Wäschetrockner oder Team Wäscheständer? Oder nutzt ihr sogar eine Wäscheleine? Wo steht der Wäscheständer bei euch? 

Wir versteckten den Wäscheständer lange im dritten, ungenutzten Raum. Wie den Staubsauger und noch einige Umzugskartons. Als ich schwanger wurde, fingen wir langsam damit an, den Raum in ein Kinderzimmer zu transformieren (man kann wirklich von einer Transformation sprechen, ihr könnt euch ja gar kein Bild machen!). Das braucht ein Baby vielleicht nicht gleich. Aber ich brauchte das. Für die Psyche. Und, um mehr Platz für die Wäscheständer zu haben. Nun, wo unsere Tochter ihr Zimmer nutzt, stehen die Wäscheständer immer im Flur. Nicht nur einmal habe ich sie für Fotos weggeräumt. Ihr doch auch. Oder, oder, oder? Die stehen da nämlich wirklich immer. Trockene Wäsche wird nur abgenommen, wenn nasse Wäsche aufgehängt werden muss. Das ist dann schon leichter Stress, weil man unter Zugzwang ist. Aber hey, gehört irgendwie dazu. Unser Wäscheständer. <3 Und das Beste daran: Es ist deutlich stromsparender, als einen Trockner zu nutzen. Der gehört nämlich nicht unbedingt zu den effizientesten Haushaltsgeräten. Diese Tipps helfen euch, die Stromkosten zu senken.

Macht mit! Als Dank dafür gibt es eine bessere Umweltbilanz. Und eine niedrigere Stromrechnung. Sozusagen. 

Wie sieht denn euer individueller Beitrag zur Energiewende aus? Waschmaschine immer komplett voll machen? Obst und Gemüse nur im Gemüsefach kühlen? Die Wohnung mit Wäscheständern dekorieren? Teilt eure Energie-Hacks mit uns! Postet dafür bis 04.08. ein Foto, beispielsweise von eurer Wäschesituation, und nutzt dabei den Hashtag #effizientleben und verlinkt mich auf dem Foto, damit ich den Post sehe. Und, keine Sorge, Interiorfreunde, schöne Haushaltsgeräte machen sich im Feed ja auch immer gut. Und ich hab gehört, Küchen kommen auch gut an. 

Meine Lieblingsbilder von euch reposte ich in den Stories! Und das Coolste? Als Dank gibt es für uns alle eine bessere Umweltbilanz. Für jeden von uns eine geringere Stromrechnung. Und, hier werden keine Kosten und Mühen gescheut, mein Favorit unter euren Mitmach-Posts bekommt ein kleines Päckchen im Wert von 50€. Von mir zusammengestellt und versendet. Mit Nachhaltigkeitsfeatures, die ihr im Alltag einsetzen könnt. Es hat auch etwas mit Waschen zu tun. Eure Kleidung, eure Haare, eure Zähne. Und, naja, ihr mögt ja auch meinen Coffee to go-Becher aus Glas so gern. Beispielsweise. Mehr wird nicht verraten, ihr sollt ja gespannt sein. Und nun: Lasst uns loslegen und #effizientleben! Ich hoffe, wir werden einige. Denn, ihr wisst ja: Zusammen ist man mehr. Nicht nur beim Thema Nachhaltigkeit. 

*Werbung für das Thema Energieeffizienz, für welches die Nationale Top-Runner Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sensibilisiert.