Follow-Up: Nachhaltigkeit

Es vergeht gerade kein Tag, ohne den ein weiterer Blogger ein festes Seifenstück in die Kamera hält oder zum Müllsammeln aufruft. Könnt ihr noch? Noch diesen Blogartikel lesen? Bitte. Das wäre toll. Denn Nachhaltigkeit ist der beste Trend (ich bin mir unsicher, ob man es so bezeichnen darf) seit Langem. Denn: Es geht jeden etwas an. Jeden Einzelnen. Und ich hoffe, dass dieser Trend nachhaltiger ist. Im doppelten Sinne. Für uns, unsere Kinder und deren Kinder. 

Nachhaltigkeit ist kein Battle!

Vor wenigen Monaten habe ich bereits meine Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit mit euch geteilt. Dieser Beitrag hat auf Instagram derart die Gemüter erhitzt, dass ich die Kommentare deaktivieren musste. Denn: Ich wollte die Nacht auch noch zur Ruhe kommen. Kritisiert wurde nicht meine Meinung dazu, dass beim Thema Nachhaltigkeit jeder einzelne Schritt zählt. Kritisiert worden bin ich wahrscheinlich dafür, dass ich geschrieben habe, dass man einfach nicht von Beginn an alles richtig machen kann. Und muss. Dass man vielleicht ein festes Shampoo benutzt, aber noch einen Toner in einer Plastikverpackung hat. Und diesen vielleicht auch später nicht ersetzen kann. Und muss. Damit wollte ich den Druck nehmen. Der von allen Seiten kommt und auf uns alle hereinprasselt. Es ist der erhobene Zeigefinger. Nicht die Anerkennung für die Schritte, die man geht. Sondern die Kritik für das, was man nicht macht. Auf Flugreisen oder Schnittblumen verzichten, beispielsweise. Oftmals von Menschen, die eigentlich viel weniger richtig machen, als man selbst. Ihr kennt die Problematik. Aber darum sollte es nur am Rande gehen. Denn für mich zählt weiterhin: Nachhaltigkeit ist kein Battle. Sondern ein Erfordernis. Jeder Einzelne übernimmt für sein Handeln Verantwortung. Auch für die Gemeinschaft, für alle. Und hat damit auch die Welt in seinen Händen. Denn: einzelne Handlungen bekommen viel Gewicht, wenn sie addiert werden. Deshalb müssen wir uns gegenseitig stärken. Und motivieren.

Ich habe beispielsweise immer einen Beutel dabei, trenne Müll und nutze eine wiederverwendbare Glasflasche Wasser (*Affiliate Link). Ich kaufe, wenn möglich, regional und saisonal ein. Gern auf dem Markt bei mir um die Ecke. Lieber unverpackt, als verpackt. Dafür habe ich mir kürzlich Gemüse- und Obstbeutel (*Affiliate Link) gekauft. Seit acht Jahren bin ich Vegetarierin. Weil mir die Tiere so leid tun. Konsequenterweise könnte ich aber natürlich öfter tierische Produkte ganz weglassen. Das ist mir natürlich bewusst. An der Umsetzung haperte es bisher. Ich verzichte außerdem schon länger auf Coffee to go-Becher. Nun habe ich mir auch endlich einen maximal schönen Glasbecher (*Affiliate Link) gekauft. So macht das gleich noch mehr Spaß. 

Lasst uns die Welt gemeinsam ein kleines bisschen besser machen. Jeder Schritt zählt!

Aber, ja, klar, ich habe hierbei weiterhin noch viele Baustellen. Stelle langsam um und entscheide mich bei Neuanschaffungen meist für die nachhaltigere Alternative. Das ist alles ein Prozess. Aber auch hierbei kennt ihr vielleicht die Problematik: Manchmal schiebt man Dinge im Alltagsstress weg. Vertragt sie. Und dann sind ganz plötzlich Wochen vergangen. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass mich Provamel eingeladen hat, an ihrer #jederschrittzählt-Challenge teilzunehmen. Und euch dabei mitzunehmen. Damit wir uns alle gegenseitig motivieren und inspirieren. Und zusammen die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Und ihr, ihr macht schon so viele tolle Dinge. Hier haben wir etwas gesammelt. Lasst euch gern inspirieren! Ich habe während der neun Tage endlich gänzlich auf die tägliche Milch in meinem Kaffee verzichtet und sie durch den Haferdrink von Provamel ersetzt. Genuss und nachhaltiger Lebensstil lassen sich vereinen. Cool. Denn: Lange vorgenommen, endlich gemacht. Und: Das fiel mir gar nicht schwer. Ich habe keine Brötchentüte nach einmaliger Nutzung in den Mülleimer geworfen und stattdessen einen Brötchenbeutel benutzt. Und: Das fiel mir gar nicht schwer. Ich habe einen super leckeren, veganen Mandelkuchen (das Rezept findet ihr weiter unten) gebacken. Nachdem ich einige Zutaten (besonders die Beeren) auf dem Wochenmarkt um die Ecke gekauft habe. Und: Das fiel mir auch nicht schwer. Und war mega lecker. 

Einfach anfangen. Jetzt.

Ich möchte gern weiterhin eine pflanzliche Alternative für meinen täglichen Kaffee nutzen, die wiederverwendbaren Gemüse- und Brotbeutel bei mir haben und definitiv öfter mal vegan essen. Die #jederschrittzählt-Challenge hat mich total motiviert. Und mir gezeigt, wie easy es geht, seinen Alltag nachhaltiger zu gestalten. Und hey, es waren wirklich kleine Schritte. Nichts hat sich angefühlt, wie ein großer Verlust. Es sind Gewohnheiten, die ich ändern muss und möchte. Aber auch kleine Schritte müssen einfach mal gemacht werden. Und das Wichtigste: Man muss eben einfach mal damit anfangen. 

Eine super Unterstützung auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Leben dabei waren und sind die pflanzlichen Nahrungsmittel von Provamel. Seit 1983 produziert Provamel rein pflanzliche Produkte in Bio-Qualität. Seit fast zehn Jahren sogar CO2-neutral. Die genutzten Rohstoffe kommen alle von örtlichen Biobauern aus Europa. Und sind gentechnikfrei. Und wirklich lecker. 

Und, los, Freunde. Lieber heute als morgen (na gut, morgen. Ihr müsst ja die Zutaten noch besorgen) anfangen. Einfach machen. Anfangen. Los gehts! Und: vielleicht seid ihr motivierter, wenn ihr auch so einen leckeren Kuchen backt. Und euch bei jedem Bissen gut fühlt. Weitere geile Rezepte findet ihr übrigens hier.

Mandelkuchen

Ihr braucht dafür:

  • 200 g Provamel Bio Joghurtalternative Soja-Mandel Ungesüßt
  • 300 ml Provamel Bio Mandeldrink Ungesüßt
  • 30 g Provamel Bio Soja Backen & Streichen
  • 200 g Weizenmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL (15 g) Sojamehl
  • 1 EL Backpulver
  • 3 getrocknete Feigen
  • 200 g gemischte Beeren
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1⁄4 EL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Zimt

Und so funktionierts (easy, ihr könnt mir vertrauen! ;)

  1. Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Große ofenfeste Form zum Erhitzen in den Ofen stellen.
  2. Feigen mit Bio Soja Backen & Streichen und dem Bio Mandeldrink Ungesüßt pürieren. Weizen- und Sojamehl, Mandeln und Backpulver, Zimt, Kardamon und den Vanilllezucker hinzufügen und schnell verrühren.
  3. Form aus dem Ofen nehmen und rundherum einfetten. Teig in die Form geben und 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
  4. Den Kuchen zusammen mit der Bio Joghurtalternative Soja-Mandel Ungesüßt und Früchten servieren.