Über Sehnsuchtsmotive und Momentaufnahmen: Das Leben in der Großstadt.

Ich träume manchmal einfach so von einem zufriedenen Leben in den Bergen. Zum Beispiel jetzt gerade. Während ich hier in unserer schönen Altbauwohnung im Herzen von Berlin sitze. Am Esstisch neben der großen Fensterfront. Ich sehe wunderschöne mit Stuck verzierte Häuserfassaden und höre ab und zu mal ein Auto, eine Hupe, eine Baustelle. Da, ein Hund bellt. Und ja, ich fühle mich wohl hier. Ich liebe unsere Wohnung und unseren Alltag. Aber, wenn es ganz leise ist, da wird mein Herz schwer. Schwer vor Sehnsucht. Vor Sehnsucht nach etwas anderem. Aber ich kann es nicht genau greifen.

Ein Haus, Bergpanorama und Kühe auf der Weide oder doch Berlin? 

Am ehesten ist es wohl ein Haus mit Holzpanelen. Oder eine Altbauvilla. Minimalistisch eingerichtet, viele Pflanzen, hohe Decken, hohe Panoramafenster. Mit Blick auf Berge. Schneebedeckte Gipfel gern. Hach. Fußläufig würde ich aber gern Cafés erreichen können. Vielleicht einen Wald. Oder eine Wiese. Mit Kühen (gehören aber nicht uns) und Kuhglocken.  Natur pur. Aber eben auch die Möglichkeit dazu haben, gut und vielfältig essen gehen zu können. Und dabei nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen sein zu müssen. Berge und Schnee. Ein Eigenheim. Ein Haus oder eine Wohnung. Aber etwas eigenes, etwas mit Garten. Oder Wald und Wiese. Mein Sehnsuchtsmotiv. Widersprüchlich und nicht greifbar. 

Ich renne dem Gefühl, angekommen zu sein, hinterher. Im Bezug auf den Wohnort. Vielleicht glaube ich auch, dass ich noch nicht angekommen bin, weil ich nie anders gelebt habe. Weil ich mich selten mit dem zufrieden gebe, was ich habe - wenn es da noch etwas gibt, was ich gern ausprobieren würde. Weil ich es nicht kenne, auf ein Auto angewiesen zu sein. Oder auf einen Bus, der zweimal am Tag kommt. Weil ich es nicht kenne, wie es ist, wenn es nur einen Bäcker gibt. Wo man nur Filterkaffee kaufen kann. Weil ich es nicht kenne ohne Spätis. Ohne Weihnachtsmärkte. Ohne Kopfsteinpflaster. Ohne Autolärm. Und schon verwerfe ich den Gedanken wieder. 

Während ich hier in unserer schönen Altbauwohnung in Berlin am Esstisch sitze. Und den Großstadtlärm höre. Okay, so laut ist es nicht. Aber ich schaue eben auf keine Berge. Habe keinen Wald hier. Aber dafür Cafés, süße Läden, Museen, Restaurants. Zahlreiche Möglichkeiten. Ich habe alles in Berlin. Alles andere. Und bin überall schnell. Schnell am Flughafen, schnell am Bahnhof, schnell draußen. Um eben beides zu vereinen: Die Liebe zur Großstadt und die Sehnsucht nach Natur. Und vielleicht ist es eben auch gut so, wie es ist. Für den Moment. Denn unglücklich sind wir hier auf keinen Fall. Vielmehr fühlt es sich an, als sei Berlin nur eine Station. Nichts für immer. Nichts für uns, für immer, als kleine Familie. Die vielleicht noch wächst. Irgendwann. Und vielleicht macht das mein Herz manchmal schwer: Weil wir uns entschieden haben wollen, bis Rosa in die Schule kommt. Ist noch weit weg. Ist es aber eigentlich gar nicht. Sie ist ja eben auch erst auf die Welt gekommen. 

Aber so für den Moment. Da machen wir es uns weiterhin schön. Es war vor sieben Jahren unser Wunsch, hierher zu ziehen. Und es fühlt sich grundsätzlich immer noch gut an. Nur eben nicht immer. Wir unternehmen viel. Oder manchmal auch gar nichts. Schön. 

Nicht für immer Berlin. Aber für jetzt. Für den Moment und die nahe Zukunft.

Ab Samstag eröffnen beispielsweise die Weihnachtsmärkte. Und hier in Berlin kann man jeden Tag einen anderen besuchen, sofern man das möchte. Auch nett. Großstadt eben. Einen Skandinavischen, einen vegetarischen, einen Design-Weihnachtsmarkt. In jedem Kiez. Fast. Rein in die U-Bahn, Umsteigen in den Bus, laufen. Angekommen, anstehen, durchs Gewühle kommen. Umgucken, staunen. Und das mit Kleinkind im Kinderwagenalter. 

Der neue Kinderwagen Stokke® Beat™ bietet uns unterwegs genau das, was wir brauchen. Was wir gerade brauchen. 

Seit Kurzem sind wir deshalb mit einem ultrakompakten Kinderwagen unterwegs, der speziell für die Bedürfnisse an die Großstadt entwickelt worden ist: dem Stokke® Beat™. Er ist superleicht, mit Sitz einhändig zusammenlegbar und wunderschön. Die Stoßdämpfung ermöglicht, dass man mit minimalem Kraftaufwand mühelos durch belebte Straßen kommt - von Asphalt über Kopfsteinpflaster bis hin zu Schotter. Das erweiterbare Verdeck des Kinderwagens ist mit UPF 50+ ausgestattet, luftdurchlässig und spendet Schatten - total praktisch, nicht nur im Sommer. Genau das, was wir brauchen. 

Und die wirklich große Einkaufsablage ist genau das, was ich brauche. Ich habe wirklich unterschätzt, was man als Mama alltäglich dabei hat. Oder organisieren muss, wenn man einmal unterwegs ist. Der Platz in Rosas altem Kinderwagen hat nie gereicht. Da war bereits nach Trage und Regenschutz Schluss. Das war nicht praktikabel für mich. Deshalb waren wir in letzter Zeit nur noch mit ihrem Reisebuggy unterwegs. Bei dem wiederum konnte der Sitz nicht in beide Blickrichtungen gedreht oder flach gestellt werden. Der Sitz des Stokke® Beat™ ist nicht nur in beide Richtungen einsetzbar, er ist auch komplett absenkbar. Sollte Rosa also jemals im Kinderwagen einschlafen (früher war alles besser), ist es nun definitiv komfortabler. Ich werde ihr das also bald ans Herz legen. Und freue mich, dass uns dieser wunderschöne, durchdachte Kinderwagen noch einige Monate oder Jahre (sag niemals nie) begleiten wird. 

Und da ist sie plötzlich wieder: Die Zufriedenheit darüber und das Bewusstsein dafür, dass alles ganz genauso richtig ist, wie es jetzt ist. 

Rosa sitzt immer weniger im Kinderwagen. Aber den Stokke® Beat™ kann sie dann auch einfach selber schieben, wenn sie sich bewegen möchte. Und das, das macht ihr richtig viel Spaß. Und mir auch. Ist ein kurzer Urlaub. Ein Mama-Urlaub sozusagen. 

Ach, und jetzt muss ich lachen. Wenn ich dieses Bild sehe: Rosa schiebt, ich trinke Kaffee in meinem wiederverwendbaren Coffee to go-Becher. Finde ich in meinem Sehnsuchtsmotiv ein Café mit einem Kaffeevollautomaten? Ich weiß es nicht. Und, ja. Da ist es wieder. Nach all' dem Grübeln. Die Zufriedenheit darüber, das alles gut so ist, wie es gerade ist. 

Und, wer weiß schon, was morgen ist? Was ich aber weiß: So lange wir keine bessere Alternative als Berlin gefunden haben, so lange ist es gut hier. So lange es sich eben gut und richtig anfühlt. Und das tut es. 

Aber, wenn es ganz leise ist, da wird mein Herz schwer. Schwer vor Sehnsucht. Und auch wieder ganz leicht. Weil es sich gut anfühlt, zu träumen. Und zu wissen, dass da einfach noch so viel auf einen wartet im Leben. Und zu wissen, dass eben nicht gerade unbedingt jetzt in jedem Moment alles erfüllt sein muss, wovon man träumt. Und dass eben auch nicht alles, von dem man träumt, ein Garant für Zufriedenheit ist. Vielmehr geht es vielleicht darum, Zufriedenheit als Prozess anzusehen. Einen Prozess, der uns unser Leben lang begleiten wird. Und nie nur einem Zustand. Einem Wohnort. Für immer gerecht wird. 

Oder?